Haarersatz wegen Chemotherapie

Die Diagnose Krebs stellt heute in sehr vielen Fällen kein Todesurteil mehr dar. Moderne Behandlungsmethoden, insbesondere die Chemotherapie, sorgen dafür, dass immer mehr Erkrankte geheilt werden. In Abhängigkeit von der Krebsart und dem Krankheitsstadium stehen für viele Betroffene die Chancen ausgesprochen gut: Sie können nach der Therapie ihr gewohntes Leben fortsetzen und genießen. Doch eine Chemotherapie hat

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Haarersatz wegen Chemotherapie

regelmäßig gravierende Nebenwirkungen. Dazu gehört auch der Haarausfall. Obwohl  dieses Phänomen meist vorübergehender Natur ist, belastet es Patienten sehr. Haarersatz hilft ihnen, sich in der schweren Behandlungszeit wohler und selbstbewusster zu fühlen.

Warum kommt es bei einer Chemotherapie zu Haarausfall?

Das Ziel einer chemotherapeutischen Behandlung besteht darin, die weitere Ausbreitung von Tumorzellen im Körper zu verhindern. Zu diesem Zweck kommen Zytostatika zum Einsatz. Sie hemmen die Teilung und Vermehrung von Zellen, die sich rasch vermehren. Dazu gehören neben den zu bekämpfenden Krebszellen auch andere Körperzellen, wie Blut-, Schleimhaut- und Hautzellen sowie Haarwurzelzellen. Insbesondere die Zellen der Kopfhaare weisen eine sehr hohe Wachstumsgeschwindigkeit auf. Sie wachsen Tag für Tag rund 0,3 Millimeter. Bis zu 90 Prozent der Haarwurzelzellen reagieren auf die Zytostatika, da sie sich in einer entsprechenden Wachstumsphase befinden. Dementsprechend können mit Chemotherapie behandelte Patienten innerhalb von wenigen Wochen ihre komplette Kopfbehaarung verlieren.

Dabei hängt das Ausmaß des Haarverlustes von der individuellen Dosierung der verabreichten Zytostatika sowie der erforderlichen Dauer der Behandlung ab. Auch die persönliche Disposition des Patienten spielt eine wichtige Rolle. Der Haarverlust wird grundsätzlich erst dann offensichtlich, wenn bereits die Hälfte der Haare ausgegangen ist. Wer sich rechtzeitig um eine Perücke bemüht, verhindert, dass Kollegen, Bekannte und andere Menschen im weiteren Umfeld den Verlust der Kopfbehaarung bemerken. Zum Glück setzt das Haarwachstum nach abgeschlossener Behandlung schnell wieder ein. Wenn die zytostatischen Medikamente vollständig vom Körper abgebaut sind, beginnen die Kopfhaare sofort wieder zu wachsen. Bereits wenige Monate nach dem letzten Behandlungszyklus benötigen viele Betroffene keinen Haarersatz mehr.

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Warum ist Haarersatz während einer Chemotherapie so wichtig?

Die meisten Krebspatienten legen viel Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre. Sie möchten selbst entscheiden, wen sie über ihre Erkrankung informieren. Haarausfall aufgrund einer Chemotherapie kann in dieser Hinsicht verräterisch sein. Denn der plötzliche Verlust der Haare führt genauso wie das Tragen eines Kopftuches oder einer anderen Kopfbedeckung unweigerlich zu mitleidigen Blicken oder sogar neugierigen Fragen von Außenstehenden. Diese in den meisten Fällen sicherlich gut gemeinte Anteilnahme führt zu weiteren seelischen Belastungen für den an Krebs Erkrankten.

Durch eine Perücke können Betroffene diese unangenehmen Situationen von Anfang an vermeiden. Idealerweise beschaffen sie sich bereits vor Beginn der Chemotherapie Haarersatz, der ihrer natürlichen Frisur gleicht. Vorausgesetzt, die Patienten setzen ihre Perücken fachgerecht auf und pflegen sie regelmäßig, ist der Unterschied zu echtem Haar kaum erkennbar. Nicht zuletzt schenkt Haarersatz auch beim Blick in den Spiegel Selbstvertrauen. An Krebs erkrankte Personen sehen mit einer hochwertigen Perücke auch in dieser Lebensphase attraktiv aus. Auf diese Weise kann Zweithaar zu einer wichtigen Unterstützung während einer chemotherapeutischen Behandlung werden und Patienten mehr Lebensmut geben.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, eine Perücke zu kaufen?

Sobald Damen wissen, dass sie sich einer Chemotherapie unterziehen müssen, sollten sie sich intensiv mit dem Thema Haarersatz beschäftigen. Dazu gehört auch die Entscheidung für oder gegen das frühzeitige Abschneiden der Haare. In der Praxis bewährt es sich, die Kopfhaare erst dann zu schneiden, wenn der Haarausfall massiv einsetzt. Zuvor sollten Patientinnen in aller Ruhe eine Perücke auswählen, die zu ihnen passt. Zwar kostet es in der Regel einige Überwindung, dieses belastende Vorhaben anzugehen. Doch sobald Betroffene ihren typgerechten, täuschend echt wirkenden Haarersatz besitzen, stellt sich ein Gefühl der Beruhigung ein.

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Patientinnen wissen, dass sie mit ihrer Perücke jederzeit ihr ursprüngliches Erscheinungsbild wieder herstellen können. So verliert der Haarausfall bei Chemotherapie viel von seinem Schrecken. Bei gut ausgebildeten und erfahrenen Zweithaarspezialisten sind sie in den besten Händen. Die Experten beraten Betroffene ausführlich und helfen ihnen dabei, ein passendes Perückenmodell auszuwählen.

Welche Aspekte sind beim Kauf von Haarersatz wegen Chemotherapie zu beachten?

Heute können sich Patientinnen zwischen unzähligen Zweitfrisuren entscheiden. Dabei ist es wichtig, die Materialeigenschaften von Echt- und Kunsthaarperücken zu kennen. Haarersatz aus echtem Menschenhaar gilt zu Recht als besonders langlebig und lässt sich beliebig stylen. Dies ermöglicht Damen, ihre Frisur nach Belieben zu variieren. Allerdings ist es wesentlich pflegeintensiver als Kunsthaar, da es nach jeder Wäsche wieder in Form gebracht werden muss. Haarersatz aus künstlichem Haar kann einfach an der Luft trocknen.

Darüber hinaus sind Echthaar-Perücken in der Anschaffung deutlich kostspieliger als Kunsthaarfrisuren. Außerdem unterscheiden sich Kunst- und Echthaar im Tragekomfort. In dieser Hinsicht kommt es ebenfalls auf die Art der Montur an. Die beste Lösung stellt hier ein edles Monofilament dar. Dabei handelt es sich um ein äußerst feines Gewebe, dessen Struktur an Tüll erinnert. Die Haare werden einzeln in diesen Stoff eingeknüpft, sodass ein sehr natürlich wirkendes Bild entsteht. Damen, die ihre Frisur gerne stirnfrei gestalten, sind mit Filmansatz-Perücken gut beraten. Diese sehen auch am Haaransatz täuschend echt aus.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch stellen unsere Kundenberater weitere Details und Vorzüge der verschiedenen Perückentypen vor. Sie empfehlen geeignete Modelle, die auch in Bezug auf den Lebensstil perfekt zu der jeweiligen Kundin passen. Patientinnen haben die Gelegenheit, Zweitfrisuren in aller Ruhe auszuprobieren. Viele Damen sind überrascht, wie gut und natürlich exklusive Perücken heute aussehen. Auch das Tragegefühl überzeugt Patientinnen. Moderne Zweitfrisuren sitzen  zuverlässig und verrutschen sogar bei intensiven Kopfbewegungen nicht.

Top  Perücken Verarbeitungsarten

So genießt die Trägerin ein sicheres Gefühl. Ihre Bewegungsfreiheit ist durch eine Perücke bei Chemotherapie in keiner Weise eingeschränkt. Die fachkundige Information über das richtige Aufsetzen und die Pflege der Perücken bildet selbstverständlich einen Teil der Beratung. Das Gleiche trifft auf die Unterstützung bei der Beantragung von Krankenkassenzuschüssen zu, die für die Anschaffung einer Zweitfrisur bei Haarausfall wegen Chemotherapie gewährt werden. Falls Patientinnen voraussichtlich eine längere Zeit unter fehlender Kopfbehaarung leiden, kann der Kauf von zwei Perücken sinnvoll sein. Dann erweist sich das Waschen und Trocknen als unkompliziert, da ein Zweitmodell zur Verfügung steht.

Kommen Sie in unser Ladengeschäft und erfahren mehr über Perücken, die Ihnen den Alltag während Ihrer Chemotherapie erleichtern! Natürlich können Sie unsere Zweitfrisuren auch ausgezeichnet bei anderen Formen des Haarausfalls tragen.

Haarersatz wegen Chemotherapie

Originally posted 2019-05-21 20:55:18.

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