Diffuser Haarausfall – Wenn das Haar überall dünner wird
Diffuser Haarausfall betrifft in Deutschland schätzungsweise 2 bis 3 Millionen Menschen. Er zeigt sich als gleichmäßiger Haarverlust über den gesamten Kopf, wobei täglich mehr als 100 Haare ausfallen. In meinem Zweithaarstudio Wellkamm in Düsseldorf berate ich seit 1993 Betroffene und biete bei dauerhaftem Haarverlust hochwertige Perücken mit direkter Krankenkassen-Abrechnung. In diesem Beitrag gehe ich auch auf Diffuser Haarausfall Erfahrungen ein.
Sie bemerken, dass Ihr Haar dünner wird – und zwar am ganzen Kopf, nicht nur an einzelnen Stellen? Die Kopfhaut schimmert stärker durch als früher, der Pferdeschwanz ist schmaler geworden, und das Haar wirkt insgesamt kraftlos? Dann leiden Sie vermutlich unter diffusem Haarausfall. Anders als beim kreisrunden Haarausfall fallen die Haare dabei gleichmäßig über den gesamten Kopf verteilt aus, deshalb ist diese Form für viele Menschen besonders belastend.
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Bei Wellkamm Perücken Düsseldorf begleite ich seit über 30 Jahren Menschen mit diffusem Haarausfall. Nach mehr als 8.000 Beratungen weiß ich, wie schwer es ist, wenn das Haar Stück für Stück seine Fülle verliert – und ich weiß, dass es Lösungen gibt, sowohl durch Behandlungen als auch durch hochwertigen Haarersatz.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Was ist das: Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa) bedeutet, dass die Haare gleichmäßig über den ganzen Kopf ausdünnen
- Betroffene: Etwa 2–3 Millionen Menschen in Deutschland, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer
- Normaler Haarverlust: Bis zu 100 Haare täglich gelten als normal
- Heilung: In 70–80 % der Fälle wachsen die Haare wieder nach, wenn die Ursache behandelt wird
- Dauer bis zur Besserung: 6–12 Monate nach Beginn der Behandlung
- Kassenzuschuss (Stand Februar 2026): TK zahlt 440,37 € bei Kurzzeitversorgung und bis zu 1.158,51 € bei Langzeitversorgung mit Echthaar
- Wellkamm-Service: Direkte Abrechnung mit der Kasse ohne Vorleistung
Was ist diffuser Haarausfall genau?
Diffuser Haarausfall, in der Fachsprache Alopecia diffusa oder Telogen Effluvium genannt, bezeichnet einen Haarverlust von mehr als 100 Haaren täglich. Dabei verteilt sich der Ausfall gleichmäßig über den gesamten Kopf. Anders als beim kreisrunden Haarausfall entstehen deshalb keine kahlen Stellen – stattdessen wird das gesamte Haar lichter und dünner.
Ärzte unterscheiden dabei grundsätzlich zwei Hauptformen: das akute Telogen Effluvium, das weniger als sechs Monate anhält, und das chronische Telogen Effluvium mit einer Dauer von über sechs Monaten. Gerade die chronische Form wird dabei häufig unterschätzt, weil der Haarverlust schleichend fortschreitet.
Typische Anzeichen – so erkennen Sie diffusen Haarausfall
Das Haar dünnt gleichmäßig am gesamten Kopf aus. Außerdem scheint die Kopfhaut zunehmend durch, besonders bei bestimmtem Lichteinfall oder beim Scheiteln. Täglich fallen deutlich mehr als 100 Haare aus, manchmal sogar 200 bis 300 Stück, sodass sich in der Bürste, im Abfluss oder auf dem Kissen auffällig viele Haare sammeln.
Zusätzlich wirkt das Haar insgesamt kraftlos, dünn und glanzlos. Zöpfe oder Pferdeschwänze werden daher spürbar schmaler. Viele meiner Kundinnen berichten, dass sie zunächst gar nicht bemerkten, wie stark sich ihr Haar verändert hatte – erst als der Pferdeschwanz deutlich dünner wurde, wurde ihnen das Ausmaß bewusst.
Wichtig zu wissen: Im Gegensatz zum kreisrunden Haarausfall bleiben bei diffusem Haarverlust keine komplett kahlen Bereiche zurück. Das Haar wird zwar überall dünner, aber es entsteht in der Regel keine Glatze. Deshalb fällt diffuser Haarausfall oft erst spät auf, obwohl der Haarverlust bereits seit Monaten anhält.
Welche Ursachen hat diffuser Haarausfall?
Diffuser Haarausfall ist fast immer ein Zeichen dafür, dass etwas im Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Haarwurzeln werden gestört und treten deshalb vorzeitig in die Ruhephase ein. In meinen Beratungen begegne ich dabei den unterschiedlichsten Auslösern – am häufigsten sind Nährstoffmängel, hormonelle Schwankungen und Stress.
Nährstoffmangel als häufigste Ursache
Eisenmangel ist der häufigste Auslöser für diffusen Haarausfall, besonders bei Frauen. Der Ferritin-Wert (also der Eisenspeicher) sollte für gesundes Haarwachstum bei mindestens 70–80 µg/l liegen. Viele Frauen haben jedoch Werte unter 30 µg/l, ohne es zu wissen. Neben Eisen spielen außerdem Vitamin D, B-Vitamine, Zink und ausreichend Eiweiß eine wichtige Rolle für gesundes Haar.
Mal ganz konkret: In meiner täglichen Praxis stelle ich fest, dass etwa jede dritte Kundin mit diffusem Haarausfall einen deutlichen Eisenmangel hat, der zuvor nie diagnostiziert wurde. Ein einfacher Bluttest beim Hausarzt kann hier sehr schnell Klarheit bringen.
Hormonelle Veränderungen und ihre Wirkung auf das Haar
Wenn sich die Hormone verändern, reagiert das Haar oft empfindlich. Häufige hormonelle Auslöser sind die Zeit nach einer Schwangerschaft, die Wechseljahre, Probleme mit der Schilddrüse sowie das Absetzen der Pille. Gerade nach einer Geburt tritt postpartaler Haarausfall häufig 2 bis 4 Monate nach der Entbindung auf – also genau dann, wenn viele junge Mütter ohnehin schon erschöpft sind.
In den letzten Monaten berichten mir außerdem vermehrt Kundinnen, dass ihr Haarausfall nach einer stressigen Lebensphase oder nach einer COVID-Erkrankung einsetzte. Das ist medizinisch gut erklärbar, weil schwere Infekte den Haarzyklus stark belasten.
Stress und seelische Belastung als unterschätzter Faktor
Dauerhafter Stress bringt den Haarzyklus durcheinander. Der Körper produziert dann vermehrt Cortisol, was die Haarfollikel negativ beeinflusst. Deshalb fallen die Haare typischerweise etwa 2 bis 3 Monate nach dem stressigen Ereignis aus – sie treten nämlich vorzeitig in die Ruhephase ein. Das höre ich in meinen Beratungen sehr oft: Die Kundin weiß zunächst gar nicht, warum das Haar ausfällt, bis wir gemeinsam auf die Ereignisse der vergangenen Monate schauen.
Weitere mögliche Ursachen im Überblick
Schwere Infekte wie Grippe oder COVID können ebenso diffusen Haarausfall auslösen wie chronische Krankheiten, etwa Diabetes oder Rheuma. Auch Darmprobleme oder hohes Fieber sind mögliche Auslöser. Zudem können Medikamente wie Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Blutverdünner oder Mittel gegen Depressionen Haarverlust als Nebenwirkung haben – der Haarverlust tritt dann typischerweise 2 bis 4 Monate nach Beginn der Einnahme auf. Bei einer Chemotherapie hingegen tritt der Haarausfall deutlich rascher und stärker auf.
| Art der Ursache | Häufigkeit | Zeit bis zum Haarausfall |
|---|---|---|
| Nährstoffmangel (Eisen, Zink) | Ca. 30–40 % | 2–4 Monate |
| Hormonelle Veränderungen | Ca. 25–30 % | 1–3 Monate |
| Stress und seelische Belastung | Ca. 20 % | 2–3 Monate |
| Medikamente | Ca. 10–15 % | 1–6 Monate |
| Infekte und Erkrankungen | Ca. 10 % | 2–4 Monate |
Wie wird diffuser Haarausfall festgestellt?
Die Diagnose von diffusem Haarausfall erfolgt immer durch einen Arzt – durch den Hausarzt, Hautarzt oder einen Hormonarzt. Wellkamm ist kein Arzt und kann daher keine Diagnosen stellen. Wenn Sie unter Haarausfall leiden, sollten Sie deshalb unbedingt zunächst einen Arzt aufsuchen.
Der Weg zur richtigen Diagnose
Im ersten Schritt führt Ihr Arzt ein ausführliches Gespräch über Ihre Krankengeschichte, Ernährung, eingenommene Medikamente und mögliche Stressfaktoren. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung der Kopfhaut und des Haarausfallmusters, damit andere Formen des Haarausfalls gezielt ausgeschlossen werden können.
Wichtige Blutwerte, die Ihr Arzt prüfen sollte
Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über entscheidende Werte: das große Blutbild, den Ferritin-Wert (Eisenspeicher) mit einem Zielwert von mindestens 70–80 µg/l, Vitamin D, B12 und Folsäure sowie Zink. Außerdem werden die Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4) und je nach Situation die Hormonwerte geprüft. In manchen Fällen ist zusätzlich ein Trichogramm (Haarwurzelanalyse unter dem Mikroskop) sinnvoll, um die Telogenhaarrate objektiv zu messen.
Wie lange dauert diffuser Haarausfall an?
Die Dauer hängt stark von der jeweiligen Ursache ab. Akuter diffuser Haarausfall dauert in der Regel weniger als sechs Monate. Chronischer Haarausfall hält dagegen über sechs Monate an. Bei etwa 70 bis 80 Prozent der Betroffenen ist der Haarverlust jedoch umkehrbar, sofern die Ursache erfolgreich behandelt wird.
Nach Beseitigung der Ursache beginnt das Nachwachsen der Haare meist nach 3 bis 6 Monaten. Vollständig sichtbare Besserungen zeigen sich dann nach 6 bis 12 Monaten. In meiner langjährigen Beratung habe ich erlebt, dass Geduld dabei der wichtigste Faktor ist – denn der Haarzyklus lässt sich leider nicht beschleunigen.
Eine Geschichte aus meiner Praxis
Vor einigen Wochen kam eine Kundin aus Hilden zu mir, die seit fast einem Jahr unter diffusem Haarausfall litt. Sie hatte bereits drei Ärzte aufgesucht, ohne dass eine klare Ursache gefunden worden war. In unserem Gespräch stellte sich heraus, dass sie kurz vor Beginn des Haarausfalls eine intensive Phase mit beruflichem Stress und gleichzeitig einer strengen Diät durchlebt hatte. Beides zusammen – Cortisol durch Stress und ein Kaloriendefizit – kann die Haarwurzeln in die Ruhephase treiben. Während sie auf die Ergebnisse einer erneuten Blutuntersuchung wartete, passte ich ihr ein hochwertiges Monofilament-Modell an, das exakt ihrer natürlichen Haarfarbe entsprach. Als sie sich das erste Mal im Spiegel sah, sagte sie: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich je wieder so fühlen würde.“ Genau diese Momente sind der Grund, warum ich diesen Beruf seit über 30 Jahren mit Herzblut mache.
Häufige Irrtümer über diffusen Haarausfall
Welche Behandlungen gibt es bei diffusem Haarausfall?
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Ursache. In den meisten Fällen ist der Haarverlust umkehrbar, wenn der auslösende Faktor beseitigt wird. Die gute Nachricht: Die Haarwurzeln sind beim diffusen Haarausfall nicht zerstört, sondern nur vorübergehend inaktiv.
Ärztliche Behandlung der zugrundeliegenden Ursache
Bei nachgewiesenem Nährstoffmangel verordnet der Arzt passende Präparate – also Eisentabletten, Vitamin D, B-Vitamine oder Zink. Bei Schilddrüsenproblemen stellt der Hormonarzt die Werte richtig ein. Hormonelle Schwankungen nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren können durch eine angepasste Hormontherapie behandelt werden. Wenn Medikamente den Haarausfall verursachen, bespricht der Arzt mögliche Alternativen.
Unterstützende Maßnahmen im Alltag
Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für gesundes Haar. Besonders wichtig sind dabei eisenreiche Lebensmittel (Fleisch, Hülsenfrüchte, Spinat), eiweißreiche Nahrung (Fisch, Eier, Milchprodukte), B-Vitamine aus Vollkornprodukten und Nüssen sowie Omega-3-Fettsäuren aus fettem Fisch und Leinsamen. Dazu kommt: Stressabbau durch Entspannung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung unterstützen die Behandlung spürbar.
Sanfte Haarpflege während des Haarausfalls
Verwenden Sie milde Shampoos ohne Silikone und waschen Sie Ihr Haar nur 2 bis 3 Mal pro Woche mit lauwarmem Wasser. Tupfen Sie die Haare vorsichtig trocken, ohne zu rubbeln, und föhnen Sie nur bei niedriger Temperatur. Vermeiden Sie außerdem häufiges Färben oder Blondieren. Sanfte Kopfhautmassagen über 5 bis 10 Minuten täglich fördern die Durchblutung und können so das Haarwachstum zusätzlich unterstützen.
Wann ist eine Perücke bei diffusem Haarausfall die richtige Lösung?
Eine Perücke bietet bei diffusem Haarausfall sofortige Hilfe, wenn die ärztliche Behandlung Zeit braucht oder der Haarverlust zu stark ist. Bei ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenkasse einen erheblichen Zuschuss. Stand Februar 2026 zahlt die Techniker Krankenkasse bei Kurzzeitversorgung 440,37 Euro – das deckt bei etwa 70 Prozent meiner Kundinnen eine hochwertige Kunsthaarperücke vollständig ab. Bei dauerhaftem Haarverlust steigt der Zuschuss auf bis zu 836,75 Euro für Kunsthaar und sogar bis zu 1.158,51 Euro für Echthaar bei Langzeitversorgung. In meinem Studio in Düsseldorf rechne ich direkt mit Ihrer Krankenkasse ab, sodass Sie nicht in Vorleistung gehen müssen – Sie zahlen lediglich die gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro.
Welcher Haarersatz passt bei diffusem Haarausfall?
Je nach Stärke des Haarausfalls kommen verschiedene Lösungen in Frage. Vollperücken sind ideal, wenn das Haar überall stark ausgedünnt ist. Dabei können Sie zwischen Echthaarperücken (1.200–3.500 Euro, absolut natürlich, vielseitig stylbar) und Kunsthaarperücken (350–800 Euro, pflegeleicht, formstabil) wählen. Moderne HIGH-HEAT-Kunsthaarfasern lassen sich dabei sogar bei bis zu 180 Grad föhnen und stylen – ein echter Gewinn für Frauen, die sich maximale Styling-Freiheit wünschen. Haarteile und Toupets eignen sich dagegen, wenn nur der Scheitel oder Oberkopf betroffen ist, da sie mit dem eigenen Haar verbunden und deshalb besonders unauffällig sind.
| Merkmal | Echthaarperücke | Kunsthaarperücke |
|---|---|---|
| Preisspanne | 1.200–3.500 € | 350–800 € |
| Haltbarkeit | 12–24 Monate | 6–12 Monate |
| Styling | Föhnen, Glätten, Locken, Tönen | Formstabil; HIGH-HEAT bis 180 °C |
| Pflegeaufwand | Höher, ähnlich wie Eigenhaar | Gering, nach Waschen sofort tragbar |
| Kassenzuschuss (TK, Feb. 2026) | Bis zu 1.158,51 € (Langzeit, 15 Monate) | 440,37 € (Kurzzeit) / 836,75 € (Langzeit) |
So bekommen Sie eine Perücke auf Rezept
Der Weg zur Perücke auf Rezept ist einfacher als viele denken. Ihr Hausarzt, Hautarzt oder Internist stellt eine Verordnung (Muster 16) aus – auf dem Rezept sollte dabei die Diagnose mit ICD-Code stehen, zum Beispiel „Diffuser Haarausfall L65.0″. Das Rezept gilt ab Ausstellung 28 Tage. Danach vereinbaren Sie einen Termin bei Wellkamm unter 0211-487278 und bringen das Rezept mit. In einer Beratung von 60 bis 90 Minuten finden wir gemeinsam Ihre perfekte Perücke, ich erstelle den Kostenplan und reiche alles direkt bei Ihrer Krankenkasse ein. Sie zahlen erst nach Kassenzusage, und selbst dann nur 10 Euro Zuzahlung plus eventuelle Mehrkosten.
Mehr Informationen finden Sie hier: Wie viel zahlt meine Krankenkasse zur Perücke?
Was erwartet Sie bei Wellkamm in Düsseldorf?
Bei Wellkamm erwartet Sie eine persönliche Beratung in geschützter Atmosphäre – diskret, ohne Zeitdruck und mit echtem Verständnis für Ihre Situation. Mein Studio liegt an der Grafenberger Allee 277–285 in einem Ärztehaus, bewusst außerhalb der belebten Innenstadt, damit Sie in Ruhe ankommen können.
Erfahrungsgemäß dauert die Erstberatung 60 bis 90 Minuten, weil ich mir für jede Kundin ausreichend Zeit nehme. In über 30 Jahren habe ich mehr als 8.000 Menschen mit verschiedenen Formen von Haarverlust begleitet – und ich weiß, wie viel Mut der erste Schritt kostet.
Das erwartet Sie bei mir im Studio
- Diskrete Beratung in geschützter Atmosphäre
- Große Auswahl an Echthaar- und Kunsthaarperücken von Marken wie Gisela Mayer und Belle Madame, darunter viele Lace-Front- und Monofilament-Modelle
- Anpassung von Schnitt, Farbe und Sitz an Ihre Wünsche
- Styling-Tipps und eine persönliche Pflegeanleitung
- Direkte Kassenabrechnung ohne Vorleistung – die Mehrkostenerklärung (seit Mai 2025 gesetzlich vorgeschrieben) besprechen wir transparent vorab
- Betreuung auch nach dem Kauf
Die seelische Belastung nicht unterschätzen
Ich verstehe, dass diffuser Haarausfall viele Menschen emotional sehr stark belastet. Das Haar wird dünner, man fühlt sich weniger attraktiv, und das Selbstwertgefühl leidet. Das ist völlig normal und verständlich, denn Haare sind ein wichtiger Teil unserer Identität. Viele meiner Kundinnen kommen mit Tränen in den Augen – und gehen mit einem Lächeln.
In meiner täglichen Arbeit erlebe ich, wie sehr das dünner werdende Haar das Selbstbewusstsein beeinträchtigen kann. Viele Betroffene berichten, dass sie sich zurückgezogen haben, nicht mehr gerne unter Menschen gehen oder ständig an ihre Haare denken. Wichtig ist deshalb: Sie sind nicht allein. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen – ob beim Arzt, bei einem Therapeuten oder bei mir im Studio. Jeder Schritt bringt Sie näher zu mehr Lebensqualität.
Häufige Fragen zu diffusem Haarausfall (FAQ)
Frage 1: Wie viel Haarausfall pro Tag ist normal?
Bis zu 100 Haare täglich gelten als normaler Haarverlust, weil Haare einen natürlichen Wachstumszyklus durchlaufen. Bei diffusem Haarausfall fallen jedoch oft 200 bis 300 oder mehr Haare täglich aus. Wenn Sie deshalb über mehrere Wochen deutlich mehr Haare verlieren als gewöhnlich, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Frage 2: Wachsen die Haare bei diffusem Haarausfall wieder nach?
Ja, in 70–80 % der Fälle ist diffuser Haarausfall umkehrbar. Die Haarwurzeln sind nämlich nicht zerstört, sondern nur vorübergehend inaktiv. Sobald die Ursache behandelt wird, beginnen die Haare daher meist nach 3 bis 6 Monaten wieder zu wachsen.
Frage 3: Wie lange dauert diffuser Haarausfall?
Akuter diffuser Haarausfall hält weniger als 6 Monate an, chronischer dagegen länger. Nach Beginn der Behandlung dauert es 6 bis 12 Monate, bis sichtbare Besserungen eintreten. Bei Stress oder nach Infekten normalisiert sich der Haarverlust jedoch oft nach 3 bis 6 Monaten von selbst.
Frage 4: Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Perücke bei diffusem Haarausfall?
Ja, gesetzliche Krankenkassen übernehmen bei ärztlicher Verordnung einen Zuschuss. Stand Februar 2026 zahlt die TK bei Kurzzeitversorgung 440,37 Euro, bei Langzeitversorgung mit Kunsthaar bis zu 836,75 Euro und mit Echthaar bis zu 1.158,51 Euro. Bei Wellkamm rechne ich deshalb direkt mit Ihrer Krankenkasse ab – Sie zahlen nur 10 Euro Zuzahlung.
Frage 5: Kann ich diffusem Haarausfall vorbeugen?
Teilweise ja. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eisen, Zink und Vitaminen, Stressabbau, genügend Schlaf und sanfte Haarpflege können vorbeugend wirken. Genetische Faktoren oder bestimmte Erkrankungen lassen sich jedoch leider nicht verhindern.
Frage 6: Sind Nahrungsergänzungsmittel bei diffusem Haarausfall sinnvoll?
Nahrungsergänzung hilft nur, wenn ein konkreter Mangel durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen wurde. Hochdosierte Präparate ohne ärztliche Verordnung können sogar schädlich sein. Denn zu viel Eisen oder Vitamin A kann den Haarausfall verstärken. Deshalb sollten Sie erst Ihre Blutwerte prüfen lassen.
Frage 7: Kann ich meine Haare bei diffusem Haarausfall färben?
Vorsicht ist geboten. Chemische Färbungen belasten das ohnehin geschwächte Haar zusätzlich. Falls Sie dennoch färben möchten, verwenden Sie sanfte Produkte ohne Ammoniak und lassen Sie längere Pausen zwischen den Behandlungen. Pflanzliche Haarfarben sind außerdem eine schonendere Alternative.
Frage 8: Hilft Koffein-Shampoo gegen diffusen Haarausfall?
Koffein-Shampoos können die Durchblutung der Kopfhaut anregen, ersetzen aber keine Behandlung der inneren Ursache. Bei diffusem Haarausfall ist nämlich die zugrundeliegende Störung entscheidend. Ein Shampoo wirkt deshalb nur an der Oberfläche und kann die eigentliche Ursache nicht beheben.
Frage 9: Welcher Arzt ist bei diffusem Haarausfall zuständig?
Der erste Ansprechpartner ist meist der Hausarzt, der eine Blutuntersuchung veranlasst. Je nach Befund kann dann eine Überweisung zum Hautarzt, Hormonarzt oder Frauenarzt sinnvoll sein. Alle niedergelassenen Ärzte können außerdem ein Rezept für eine Perücke ausstellen.
Frage 10: Ist diffuser Haarausfall bei Frauen häufiger als bei Männern?
Ja, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Das liegt vor allem an hormonellen Faktoren wie Schwangerschaft, Wechseljahren und dem weiblichen Zyklus. Außerdem sind Frauen wegen der Regelblutung anfälliger für Eisenmangel. In meiner Beratungspraxis sind daher etwa 85 Prozent der Betroffenen Frauen.
Fazit: Bei diffusem Haarausfall gibt es Hoffnung – und konkrete Lösungen
Diffuser Haarausfall ist belastend, aber in den meisten Fällen kein dauerhaftes Schicksal. Mit der richtigen Diagnose, gezielter Behandlung und Geduld können die Haare wieder nachwachsen. Während der Behandlungszeit oder bei anhaltendem Haarverlust bietet hochwertiger Haarersatz außerdem eine sofortige Lösung für mehr Lebensqualität. Was ich nach über 30 Jahren sagen kann: Fast alle meine Kundinnen, die den ersten Schritt gewagt haben, sind froh darüber. Der Weg beginnt mit einem Gespräch – beim Arzt und, wenn Sie möchten, auch bei mir in Düsseldorf.
Die wichtigsten Schritte auf einen Blick
- Gehen Sie zum Arzt, um die Ursache klären zu lassen
- Machen Sie eine Blutuntersuchung auf Eisen, Schilddrüse und Vitamine
- Behandeln Sie die Ursache gezielt
- Haben Sie Geduld – denn Haarwachstum braucht 6 bis 12 Monate
- Nehmen Sie Hilfe an – ob ärztlich oder in Form einer hochwertigen Perücke
Wellkamm ist kein Arzt und kann daher keine Diagnosen stellen. Wenn Sie sich jedoch für eine Perücke entscheiden, stehe ich Ihnen mit über 30 Jahren Erfahrung zur Seite. Bei Wellkamm in Düsseldorf finden wir gemeinsam die Lösung, mit der Sie sich wieder wie Sie selbst fühlen.
Ihr Jörg Wegner-Köhler
Wellkamm Perücken Düsseldorf – Seit über 30 Jahren an Ihrer Seite
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Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wellkamm ist kein Arzt und stellt daher keine Diagnosen. Bei Haarausfall sollten Sie deshalb immer Ihren Hausarzt oder einen Hautarzt aufsuchen, weil nur dieser die Ursache feststellen und eine passende Behandlung einleiten kann. Nur Ihr Arzt kann Ihnen ein Rezept für eine Perücke ausstellen.
Aktualisiert am: 26. Februar 2026