Perücken Arten Überblick: Vollperücken, Teilperücken und Lace-Front-Modelle im Vergleich
Vollperücken, Teilperücken und Lace-Front-Modelle unterscheiden sich in Abdeckung, Natürlichkeit und Preis – bei Kassenzuschüssen zwischen 419,60 und 1.103,34 Euro finden Sie für jede Situation die passende Lösung.
Vor drei Tagen erlebte ich etwas, das mir wieder zeigte, warum ich diesen Beruf liebe. Eine Kundin aus Ratingen setzte zum ersten Mal eine Lace-Front-Perücke auf und sagte: „Das bin ja ich – nur mit besseren Haaren!“ Dieser Moment fasst zusammen, worum es bei der Wahl der richtigen Perückenart geht. Es geht nicht nur um Technik oder Material, sondern um Ihr Wohlbefinden und Selbstvertrauen.
Drei Jahrzehnte in diesem Beruf haben mich gelehrt, dass jede Kundin andere Bedürfnisse mitbringt. Manche benötigen volle Abdeckung nach einer Chemotherapie, andere wünschen sich dezente Ergänzung bei dünner werdendem Haar. Die Technik hat sich seit meinem Start 1993 völlig verändert – doch meine Werte sind geblieben: ehrliche Beratung ohne Verkaufsdruck und individuelle Lösungen für jeden Haartyp.
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📋 Wichtige Fakten auf einen Blick
- Vollperücken: Komplette Kopfabdeckung bei totalem Haarverlust – Preise von 150 bis 3.500 Euro
- Teilperücken: Gezielte Ergänzung bei lichtem Haar – Gewicht nur 30 bis 60 Gramm
- Lace-Front: Unsichtbarer Stirnansatz durch handgeknüpfte Spitze – Aufpreis 30 bis 80 Euro
- Kassenzuschuss 2026: TK 419,60 Euro, AOK 426,90 Euro, bei Langzeitversorgung bis 1.103,34 Euro
- Service: Direkte Krankenkassen-Abrechnung ohne Vorkasse bei Wellkamm Düsseldorf
Was unterscheidet Vollperücken von Teilperücken und Lace-Front-Modellen?
Vollperücken bedecken den gesamten Kopf und eignen sich bei starkem oder totalem Haarverlust. Teilperücken ergänzen dagegen nur lichte Bereiche und nutzen Ihr vorhandenes Eigenhaar als Basis. Lace-Front bezeichnet eine spezielle Verarbeitungstechnik am Stirnansatz, die bei beiden Arten zum Einsatz kommen kann.
Die Wahl zwischen diesen drei Grundtypen hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Bei einer Chemotherapie empfehle ich fast immer Vollperücken, weil der Haarverlust meist vollständig ist. Bei hormonell bedingtem Haarausfall in den Wechseljahren reicht dagegen oft eine Teilperücke aus.
Entscheidungshilfe nach Diagnose
Als Perückenspezialist für Krebsbehandlung sehe ich täglich unterschiedliche Ausgangssituationen. Die genaue Zahl kenne ich nicht mehr, aber die Geschichten vergesse ich nie. Jede Kundin bringt ihre eigene Geschichte mit, und deshalb nehme ich mir für jede Erstberatung 60 bis 90 Minuten Zeit.
Vollperücken – Komplette Lösung bei starkem Haarverlust
Eine Vollperücke bietet volle Abdeckung vom Stirnansatz bis zum Nacken. Sie eignet sich besonders bei Alopecia totalis, während einer Chemotherapie oder bei erblich bedingtem totalem Haarverlust. Der Kassenzuschuss liegt bei medizinischer Indikation zwischen 419,60 Euro (TK) und 1.103,34 Euro bei Langzeitversorgung.
Materialoptionen bei Vollperücken
Echthaar-Vollperücken kosten zwischen 800 und 3.500 Euro und halten bei guter Pflege 12 bis 24 Monate. Sie lassen sich wie eigenes Haar föhnen, glätten und sogar färben. Kunsthaar-Vollperücken beginnen bereits bei 150 Euro und halten etwa 6 bis 12 Monate. Der Memory-Effekt sorgt dafür, dass die Frisur nach dem Waschen von selbst zurückkehrt.
Worauf sollten Sie bei Vollperücken achten?
Die Montur entscheidet über Tragekomfort und Natürlichkeit. Tressenperücken sind die günstigste Variante mit Luftkanälen zwischen den aufgenähten Haarsträhnen. Monofilament-Modelle bieten dagegen eine hautähnliche Oberfläche am Oberkopf, durch die Ihre Kopfhaut natürlich durchscheint.
Kürzlich überschlug ich meine Beratungen – es müssen mittlerweile über 8.000 Gespräche sein. Dabei fällt mir auf: Etwa 70 Prozent meiner Kundinnen fragen als erstes nach dem Scheitel. Bei Monofilament-Perücken können Sie den Scheitel frei setzen, und das macht einen enormen Unterschied für die Natürlichkeit.
Wie funktionieren Teilperücken und Haarteile?
Teilperücken – auch Topper genannt – ergänzen gezielt genau die Bereiche, an denen Ihr Haar im Laufe der Zeit lichter geworden ist, und sorgen dadurch für mehr Fülle sowie ein sicheres Gefühl im Alltag. Sie werden entweder mit feinen Clips oder mit speziellen Tapes im Eigenhaar befestigt, sodass sie stabil sitzen und sich dennoch angenehm leicht anfühlen. Das Gewicht liegt dabei meist zwischen 30 und 60 Gramm, wodurch der Tragekomfort auch über viele Stunden hinweg erhalten bleibt.
Erst in dieser Woche besuchte mich eine Dame, die bereits vor rund 15 Jahren bei mir war, und an die ich mich noch gut erinnerte. Damals trug sie nach ihrer Chemotherapie eine Vollperücke, weil der Haarverlust sehr ausgeprägt war und sie sich Schutz sowie Sicherheit wünschte. Heute hingegen nutzt sie ein kleines Oberkopfteil, da ihr Haar altersbedingt dünner geworden ist, sie sich aber dennoch ein natürliches Erscheinungsbild und eine unkomplizierte Lösung für den Alltag wünscht.
Vorteile von Teilperücken im Alltag
Ihr Eigenhaar bleibt sichtbar und vermischt sich mit dem Haarteil. Dadurch entsteht ein natürlicher Übergang, den selbst nahestehende Menschen kaum bemerken. Die Befestigung erfolgt meist mit kleinen Clips, die sanft im Haar greifen.
Für wen eignen sich Teilperücken besonders?
Haarteile sind ideal bei diffusem Haarausfall, wenn das Haar insgesamt dünner wird, aber noch genug Substanz vorhanden ist. Typische Situationen sind hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren, Nährstoffmängel oder stressbedingter Haarverlust. Mehr Informationen finden Sie in meinem Beitrag zu Haarteilen für dünnes Haar.
Lace-Front-Perücken – Unsichtbarer Haaransatz für höchste Natürlichkeit
Lace-Front bezeichnet eine spezielle Verarbeitung am Stirnansatz. Ein hauchdünner Tüll wird an der Vorderseite befestigt, in den jedes einzelne Haar von Hand eingeknüpft ist. Das Ergebnis: Der Übergang zur Haut ist praktisch unsichtbar, selbst aus nächster Nähe.
Seit Anfang 2025 kombinieren viele Hersteller Lace-Front mit Monofilament-Verarbeitung. Diese Kombination sorgt für maximale Natürlichkeit sowohl am Stirnansatz als auch im Scheitelbereich. Der Aufpreis für Lace-Front liegt bei etwa 30 bis 80 Euro gegenüber Standardmodellen.
Welche Styling-Möglichkeiten bietet Lace-Front?
Mit einer Lace-Front-Perücke können Sie die Haare problemlos aus dem Gesicht stylen. Hochsteckfrisuren, Pferdeschwänze oder ein nach hinten gekämmter Look sind möglich, ohne dass der Ansatz sichtbar wird. Letzte Woche sagte mir eine Kundin aus Neuss: „Endlich kann ich wieder einen hohen Zopf tragen!“ Solche Momente zeigen mir, wie sehr diese Technik das Selbstbewusstsein stärkt.
Mini-Lace versus erweiterte Lace-Front
Die Mini-Lacefront erstreckt sich nur über einen kleinen Bereich am Stirnansatz. Sie eignet sich gut für gescheitelte Frisuren und ist preiswerter. Die erweiterte Lacefront reicht dagegen von Schläfe zu Schläfe. Damit wirken auch die seitlichen Haaransätze völlig natürlich.
Welche Montur ist die beste für meine Situation?
Die Montur beeinflusst Tragekomfort, Gewicht und Natürlichkeit erheblich. Bei sensibler Kopfhaut nach einer Chemotherapie rate ich zu Monofilament, weil das feine Gewebe besonders hautfreundlich ist.
Monofilament-Verarbeitung erklärt
Monofilament: Ein feines, hautfarbenes Gewebe am Oberkopf, in das jedes Haar einzeln eingeknüpft wird. Die Kopfhaut scheint natürlich durch, und Sie können den Scheitel frei setzen. Der Aufpreis liegt bei etwa 50 bis 100 Euro.
Handgeknüpfte Perücken für höchste Ansprüche
Bei vollständig handgeknüpften Perücken wird jedes einzelne Haar von Hand eingearbeitet. Das Ergebnis ist maximale Natürlichkeit und leichtes Gewicht. Diese Premium-Modelle kosten mehr, bieten aber den realistischsten Look. Details dazu finden Sie unter Perücken, die man nicht erkennt.
Häufige Irrtümer über Perückenarten
Was kostet welche Perückenart – und was zahlt die Kasse?
Die Preise variieren je nach Material und Verarbeitung. Kunsthaar-Vollperücken beginnen bei etwa 150 Euro, Echthaar-Modelle kosten zwischen 800 und 3.500 Euro. Teilperücken liegen meist zwischen 200 und 800 Euro.
Kassenzuschüsse 2026 im Überblick
Gesetzliche Krankenkassen zahlen bei medizinischem Haarverlust zwischen 400 und 1.103,34 Euro. Die TK gewährt bei Kurzzeitversorgung aktuell 419,60 Euro, die AOK Rheinland/Hamburg 426,90 Euro. Bei dauerhaftem Haarverlust durch Alopecia liegt der Festbetrag bei bis zu 1.103,34 Euro. Die Kasse zahlt den gleichen Betrag für alle Perückenarten – Sie haben vollständige Modellfreiheit. Details finden Sie unter Wie viel zahlt meine Krankenkasse?
Wie finde ich die richtige Perückenart für mich?
Die Entscheidung hängt von Ihrem Haarzustand, Ihren Styling-Wünschen und Ihrem Budget ab. Bei vollständigem Haarverlust führt kein Weg an einer Vollperücke vorbei. Bei lichtem Haar am Oberkopf reicht oft eine Teilperücke aus.
Persönliche Beratung macht den Unterschied
Ehrlich gesagt: Auch nach all den Jahren berührt mich jede Geschichte. In meinem Studio in der Grafenberger Allee 277-285 (Eingang C) können Sie verschiedene Perückenarten in Ruhe testen. Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin unter 0211-487278.
Häufige Fragen (FAQ)
Fragen zu Perückenarten und Unterschieden
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Vollperücken und Teilperücken?
Vollperücken bedecken den gesamten Kopf und eignen sich bei starkem oder totalem Haarverlust. Teilperücken ergänzen dagegen nur lichte Bereiche und werden im vorhandenen Eigenhaar befestigt. Das Gewicht einer Teilperücke liegt bei nur 30 bis 60 Gramm, während Vollperücken 80 bis 150 Gramm wiegen.
Für wen sind Lace-Front-Perücken besonders geeignet?
Lace-Front-Perücken eignen sich für alle, die Wert auf einen unsichtbaren Stirnansatz legen. Der feine Spitzentüll ermöglicht flexible Frisuren wie Hochsteckfrisuren und Pferdeschwänze. Seit 2025 kombinieren viele Hersteller Lace-Front mit Monofilament für maximale Natürlichkeit.
Was bedeutet Monofilament bei einer Perücke?
Monofilament bezeichnet ein feines, hautfarbenes Gewebe am Oberkopf der Perücke. Jedes Haar wird einzeln in diesen Tüll eingeknüpft, sodass die Kopfhaut natürlich durchscheint. Sie können den Scheitel frei setzen – genau wie bei echtem Haar. Der Aufpreis liegt bei etwa 50 bis 100 Euro.
Fragen zu Kosten und Krankenkasse
Wie viel zahlt die Krankenkasse für verschiedene Perückenarten?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen den gleichen Festbetrag für alle Perückenarten – egal ob Vollperücke, Teilperücke oder Lace-Front. Bei Kurzzeitversorgung liegt der Zuschuss bei 400 bis 500 Euro (TK: 419,60 Euro, AOK: 426,90 Euro). Bei dauerhaftem Haarverlust beträgt der Festbetrag bis zu 1.103,34 Euro.
Muss ich die Perücke erst selbst bezahlen?
Bei direkter Abrechnung mit der Krankenkasse nicht. Als Vertragspartner aller gesetzlichen Kassen übernehme ich die komplette Abwicklung. Sie zahlen nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro plus eventuell vereinbarte Mehrkosten – aber erst nach Genehmigung durch die Kasse.
Was kostet eine Lace-Front-Perücke mehr als ein Standardmodell?
Der Aufpreis für Lace-Front liegt bei etwa 30 bis 80 Euro gegenüber Modellen ohne diesen unsichtbaren Stirnansatz. Wenn Sie Lace-Front mit Monofilament kombinieren, rechnen Sie mit einem Gesamtaufpreis von etwa 80 bis 150 Euro – der sich durch die erhöhte Natürlichkeit aber lohnt.
Fragen zu Beratung und Anpassung
Wie lange dauert eine Erstberatung bei Wellkamm?
Die Erstberatung dauert 60 bis 90 Minuten. In dieser Zeit besprechen wir Ihre Situation, Sie probieren verschiedene Modelle an und ich erkläre die Unterschiede der Perückenarten. Am Ende wissen Sie genau, welche Lösung zu Ihnen passt – ohne Zeitdruck und ohne Verkaufsdruck.
Kann ich verschiedene Perückenarten direkt vergleichen?
Ja, in meinem Studio haben Sie die Möglichkeit, Vollperücken, Teilperücken und verschiedene Monturen direkt anzuprobieren. Ich zeige Ihnen den Unterschied zwischen Tresse und Monofilament, zwischen Mini-Lace und erweiterter Lace-Front – sodass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Wo finde ich das Wellkamm Studio in Düsseldorf?
Mein Studio befindet sich in der Grafenberger Allee 277-285, Eingang C, in 40237 Düsseldorf-Flingern. Sie erreichen mich gut mit Auto oder U-Bahn (Station Engerstraße). Termine vereinbaren Sie telefonisch unter 0211-487278 oder über meine Website – ich berate Kundinnen aus Düsseldorf, Neuss, Ratingen, Meerbusch und dem gesamten Rheinland.
Aktualisiert am: 04. Januar 2026