Diffuser Haarausfall Erfahrungen – Wenn das Haar überall dünner wird
Diffuser Haarausfall betrifft in Deutschland etwa 2 bis 3 Millionen Menschen. Er zeigt sich als ein gleichmäßiger Haarverlust über den gesamten Kopf, wobei täglich mehr als 100 Haare ausfallen. In meinem Zweithaarstudio Wellkamm in Düsseldorf berate ich seit über 30 Jahren Betroffene und biete bei dauerhaften Problemen hochwertige Perücken mit Krankenkassen-Abrechnung.
Sie bemerken, dass Ihr Haar dünner wird? Und zwar am ganzen Kopf, nicht nur an einzelnen Stellen? Die Kopfhaut schimmert stärker durch als früher, aber Sie haben keine kahlen Stellen?
Außerdem ist Ihr Pferdeschwanz schmaler geworden. Beim Blick in den Spiegel fällt Ihnen auf, dass das Haar einfach nicht mehr so voll ist wie früher. Dann leiden Sie vermutlich unter diffusem Haarausfall. Denn anders als beim kreisrunden Haarausfall fallen die Haare hier gleichmäßig über den gesamten Kopf verteilt aus. Deshalb ist diese Form für viele Menschen besonders belastend.
Kostenfreier Beratungstermin
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Bei Wellkamm Perücken Düsseldorf begleite ich seit über 30 Jahren Menschen mit diffusem Haarausfall. Nach mehr als 8.000 Beratungen weiß ich daher genau, wie schwer es ist, wenn das Haar Stück für Stück seine Fülle verliert. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass es Lösungen gibt – sowohl durch Behandlungen als auch durch hochwertigen Haarersatz.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Was ist das: Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa) bedeutet, dass die Haare gleichmäßig über den ganzen Kopf ausdünnen
- Betroffene: Ca. 2-3 Millionen Menschen in Deutschland, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer
- Normaler Haarverlust: Bis zu 100 Haare täglich gelten als normal
- Heilung: In 70-80% der Fälle wachsen die Haare wieder nach, wenn die Ursache behandelt wird
- Dauer bis zur Besserung: 6-12 Monate nach Beginn der Behandlung
- Zuschuss der Krankenkasse: 200-1.103 Euro für Perücken bei ärztlicher Verordnung
- Wellkamm-Service: Direkte Abrechnung mit der Kasse ohne Vorleistung
Was ist diffuser Haarausfall genau?
Diffuser Haarausfall (auch Alopecia diffusa oder Telogen Effluvium genannt) bezeichnet einen Haarverlust von mehr als 100 Haaren täglich. Dabei verteilt sich der Ausfall gleichmäßig über den gesamten Kopf. Anders als beim kreisrunden Haarausfall entstehen daher keine kahlen Stellen. Stattdessen wird das gesamte Haar lichter und dünner.
Ärzte unterscheiden dabei zwei Hauptformen. Die erste ist das akute Telogen Effluvium, das weniger als sechs Monate anhält. Die zweite Form ist das chronische Telogen Effluvium mit einer Dauer von über sechs Monaten.
Wie erkenne ich diffusen Haarausfall?
Die Anzeichen zeigen sich oft schleichend über mehrere Wochen hinweg. Viele meiner Kundinnen berichten, dass sie zunächst gar nicht bemerkt haben, wie stark sich ihr Haar verändert hat. Erst als der Pferdeschwanz deutlich dünner wurde oder die Kopfhaut durchschimmerte, wurde ihnen das Ausmaß bewusst.
Typische Anzeichen im Überblick
Das Haar dünnt gleichmäßig am gesamten Kopf aus. Außerdem scheint die Kopfhaut zunehmend durch, besonders bei bestimmtem Lichteinfall. Täglich fallen deutlich mehr als 100 Haare aus, manchmal sogar 200 bis 300. Deshalb sammeln sich in der Bürste, im Abfluss oder auf dem Kissen auffällig viele Haare.
Zusätzlich wirkt das Haar insgesamt kraftlos, dünn und glanzlos. Zöpfe oder Pferdeschwänze werden daher spürbar schmaler.
Wichtig zu wissen: Im Gegensatz zum kreisrunden Haarausfall bleiben bei diffusem Haarverlust keine komplett kahlen Bereiche zurück. Das Haar wird zwar überall dünner, aber es entsteht in der Regel keine Glatze. Deshalb fällt diffuser Haarausfall oft erst spät auf, obwohl der Haarverlust bereits seit Monaten anhält.
Welche Ursachen hat diffuser Haarausfall?
Diffuser Haarausfall ist fast immer ein Zeichen dafür, dass etwas im Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Denn die Haarwurzeln werden gestört und treten deshalb vorzeitig in die Ruhephase ein. In meiner täglichen Beratung begegne ich dabei den unterschiedlichsten Auslösern. Am häufigsten sind Nährstoffmängel, hormonelle Schwankungen und Stress.
Nährstoffmangel als häufigste Ursache
Eisenmangel ist der häufigste Auslöser für diffusen Haarausfall, besonders bei Frauen. Der Ferritin-Wert (also der Eisenspeicher) sollte für gesundes Haarwachstum bei mindestens 70-80 µg/l liegen. Viele Frauen haben jedoch Werte unter 30 µg/l, ohne es zu wissen.
Neben Eisen spielen außerdem auch Vitamin D, B-Vitamine (besonders Biotin und B12), Zink und Eiweiß eine wichtige Rolle für gesundes Haar.
Hormonelle Veränderungen
Wenn sich die Hormone verändern, reagiert das Haar oft empfindlich. Häufige hormonelle Auslöser sind daher die Zeit nach einer Schwangerschaft, die Wechseljahre, Probleme mit der Schilddrüse sowie das Absetzen der Pille.
In den letzten Wochen berichten mir außerdem vermehrt Kundinnen, dass ihr Haarausfall nach einer stressigen Lebensphase oder nach einer COVID-Erkrankung einsetzte.
Stress und seelische Belastung
Dauerhafter Stress bringt den Haarzyklus durcheinander. Der Körper produziert dann vermehrt Cortisol, was die Haarfollikel negativ beeinflusst. Deshalb fallen die Haare typischerweise etwa 2-3 Monate nach dem stressigen Ereignis aus. Sie treten nämlich vorzeitig in die Ruhephase (Telogenphase) ein.
Weitere mögliche Ursachen
Schwere Infekte wie Grippe oder COVID können ebenso diffusen Haarausfall auslösen wie chronische Krankheiten (etwa Diabetes oder Rheuma). Auch Darmprobleme oder hohes Fieber sind mögliche Auslöser.
Zudem können auch Medikamente wie Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Blutverdünner oder Mittel gegen Depressionen Haarverlust als Nebenwirkung haben. Bei einer Chemotherapie tritt der Haarausfall besonders stark auf.
| Art der Ursache | Häufigkeit | Zeit bis zum Haarausfall |
|---|---|---|
| Nährstoffmangel (Eisen, Zink) | Ca. 30-40% | 2-4 Monate |
| Hormonelle Veränderungen | Ca. 25-30% | 1-3 Monate |
| Stress und seelische Belastung | Ca. 20% | 2-3 Monate |
| Medikamente | Ca. 10-15% | 1-6 Monate |
| Infekte und Erkrankungen | Ca. 10% | 2-4 Monate |
Wie wird diffuser Haarausfall festgestellt?
Die Diagnose von diffusem Haarausfall erfolgt durch einen Arzt – also durch den Hausarzt, Hautarzt oder einen Hormonarzt. Dabei werden eine ausführliche Befragung, eine körperliche Untersuchung und eine Blutanalyse durchgeführt. Wellkamm ist kein Arzt und kann daher keine Diagnosen stellen. Wenn Sie unter Haarausfall leiden, sollten Sie deshalb unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Der Weg zur richtigen Diagnose
Im ersten Schritt führt Ihr Arzt ein ausführliches Gespräch über Ihre Krankengeschichte, Ihre Ernährung, eingenommene Medikamente und mögliche Stressfaktoren. Anschließend erfolgt dann eine körperliche Untersuchung der Kopfhaut und des Haarausfallmusters.
Wichtige Blutwerte
Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über wichtige Werte. Dazu gehören das große Blutbild, der Ferritin-Wert (Eisenspeicher) mit einem Zielwert von mindestens 70-80 µg/l, Vitamin D, B12 und Folsäure sowie Zink. Außerdem werden die Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4) und die Hormonwerte geprüft.
In manchen Fällen sind darüber hinaus weitere Untersuchungen nötig. Dazu zählen etwa ein Trichogramm (also eine Haarwurzelanalyse unter dem Mikroskop), ein TrichoScan (digitale Haaranalyse) oder in seltenen Fällen eine Gewebeprobe der Kopfhaut.
Wie lange dauert diffuser Haarausfall an?
Die Dauer von diffusem Haarausfall hängt stark von der Ursache ab. Akuter diffuser Haarausfall dauert in der Regel weniger als sechs Monate. Chronischer Haarausfall hält dagegen über sechs Monate an. Bei etwa 70-80% der Betroffenen ist der Haarverlust jedoch umkehrbar, wenn die Ursache erfolgreich behandelt wird.
Nach Beseitigung der Ursache beginnt das Nachwachsen der Haare meist nach 3-6 Monaten. Vollständig sichtbare Besserungen zeigen sich dann nach 6-12 Monaten. In meiner langjährigen Beratung habe ich erlebt, dass Geduld dabei der wichtigste Faktor ist. Denn der Haarzyklus lässt sich leider nicht beschleunigen.
Häufige Irrtümer über diffusen Haarausfall
Welche Behandlungen gibt es?
Die Behandlung von diffusem Haarausfall richtet sich nach der jeweiligen Ursache. In den meisten Fällen ist der Haarverlust umkehrbar, wenn der auslösende Faktor beseitigt wird. Die gute Nachricht dabei: Die Haarwurzeln sind beim diffusen Haarausfall nicht zerstört, sondern nur vorübergehend inaktiv.
Ärztliche Behandlung der Ursache
Bei nachgewiesenem Nährstoffmangel verordnet der Arzt passende Präparate – also Eisentabletten, Vitamin D, B-Vitamine oder Zink. Bei Problemen mit der Schilddrüse stellt der Hormonarzt die Werte richtig ein. Hormonelle Schwankungen nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren können durch eine angepasste Hormontherapie behandelt werden.
Wenn Medikamente den Haarausfall verursachen, bespricht der Arzt außerdem mögliche Alternativen.
Unterstützende Maßnahmen
Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für gesundes Haar. Besonders wichtig sind dabei eisenreiche Lebensmittel (Fleisch, Hülsenfrüchte, Spinat) und eiweißreiche Nahrung (Fisch, Eier, Milchprodukte). Außerdem helfen B-Vitamine (Vollkornprodukte, Nüsse) und Omega-3-Fettsäuren (fetter Fisch, Leinsamen).
Zusätzlich unterstützt auch Stressabbau durch Entspannung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung die Behandlung.
Sanfte Haarpflege
Verwenden Sie milde Shampoos ohne Silikone und waschen Sie Ihr Haar nur 2-3 Mal pro Woche mit lauwarmem Wasser. Tupfen Sie die Haare vorsichtig trocken, ohne zu rubbeln. Föhnen Sie außerdem nur bei niedriger Temperatur.
Vermeiden Sie darüber hinaus Glätteisen und Lockenstab sowie häufiges Färben oder Blondieren. Sanfte Kopfhautmassagen über 5-10 Minuten täglich fördern die Durchblutung und können so das Haarwachstum unterstützen.
Wann ist eine Perücke die richtige Lösung?
Eine Perücke bietet bei diffusem Haarausfall sofortige Hilfe, wenn die ärztliche Behandlung Zeit braucht oder der Haarverlust zu stark ist. Bei ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenkasse einen Zuschuss zwischen 200 und 1.103 Euro. In meinem Studio in Düsseldorf berate ich Sie dabei persönlich und rechne direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.
Manchmal lässt sich der Haarausfall nicht vollständig stoppen, oder die Behandlung braucht sehr lange. In dieser Zeit kann eine Perücke oder ein Haarteil Ihre Lebensqualität enorm verbessern.
Bei Wellkamm Perücken Düsseldorf erlebe ich regelmäßig, wie befreiend es ist, wenn Betroffene wieder in den Spiegel schauen können und sich selbst wiedererkennen.
Welcher Haarersatz passt bei diffusem Haarausfall?
Je nach Stärke des Haarausfalls kommen verschiedene Lösungen in Frage:
Vollperücken sind ideal, wenn das Haar überall stark ausgedünnt ist. Sie können dabei zwischen Echthaarperücken (800-3.500 Euro, absolut natürlich, vielseitig stylbar) und Kunsthaarperücken (150-600 Euro, pflegeleicht, formstabil) wählen.
Haarteile und Toupets eignen sich dagegen, wenn nur der Scheitel oder Oberkopf betroffen ist. Sie werden mit dem eigenen Haar verbunden und sind deshalb besonders unauffällig.
| Merkmal | Echthaarperücke | Kunsthaarperücke |
|---|---|---|
| Preisspanne | 1200–3.500 € | 350–800 € |
| Haltbarkeit | 12–24 Monate | 6–12 Monate |
| Styling | Föhnen, Glätten, Locken, Färben | Formstabil, bei HIGH-HEAT bis 180°C |
| Pflegeaufwand | Höher, ähnlich wie Eigenhaar | Gering, nach Waschen sofort tragbar |
| Krankenkasse | 200–1.103 € Zuschuss, meist Eigenanteil | Oft vollständig übernommen |
So bekommen Sie eine Perücke auf Rezept
Der Weg zur Perücke auf Rezept ist einfacher als viele denken:
- Rezept vom Arzt holen: Ihr Hausarzt, Hautarzt oder Internist stellt eine Verordnung (Muster 16) aus. Auf dem Rezept sollte dabei die Diagnose mit ICD-Code stehen, z.B. „Diffuser Haarausfall L65.8″.
- Termin bei Wellkamm vereinbaren: Rufen Sie unter 0211-487278 an und bringen Sie Ihr Rezept dann zum Termin mit.
- Beratung und Auswahl: In 60-90 Minuten finden wir gemeinsam Ihre perfekte Perücke und passen sie an.
- Kassenabrechnung: Ich erstelle den Kostenplan und rechne direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Sie zahlen daher nur 10 Euro Zuzahlung plus eventuelle Mehrkosten.
Mehr Informationen zur Kostenübernahme finden Sie hier: Wie viel zahlt meine Krankenkasse zur Perücke?
Was erwartet Sie bei Wellkamm in Düsseldorf?
Bei Wellkamm erwartet Sie eine persönliche Beratung in geschützter Atmosphäre – diskret, ohne Zeitdruck und mit echtem Verständnis für Ihre Situation. Mein Studio liegt an der Grafenberger Allee 277-285 in einem Ärztehaus, bewusst außerhalb der belebten Innenstadt für maximale Privatsphäre.
In über 30 Jahren habe ich mehr als 8.000 Menschen mit verschiedenen Formen von Haarverlust begleitet. Diese Erfahrung fließt daher in jede Beratung ein. Ich weiß, wie viel Mut der erste Schritt kostet – und deshalb nehme ich mir die Zeit, die Sie brauchen.
Das erwartet Sie bei mir
- Diskrete Beratung in geschützter Atmosphäre
- Große Auswahl an Echthaar- und Kunsthaarperücken von Marken wie Gisela Mayer und Belle Madame
- Anpassung von Schnitt, Farbe und Sitz an Ihre Wünsche
- Styling-Tipps und eine persönliche Pflegeanleitung
- Direkte Kassenabrechnung ohne Vorleistung
- Betreuung auch nach dem Kauf – ich bin weiterhin für Sie da
Die seelische Belastung nicht unterschätzen
Diffuser Haarausfall belastet viele Menschen emotional sehr stark. Das Haar wird dünner, man fühlt sich weniger attraktiv, und das Selbstwertgefühl leidet. Das ist völlig normal und verständlich, denn Haare sind ein wichtiger Teil unserer Identität.
In meiner täglichen Arbeit erlebe ich, wie sehr das dünner werdende Haar das Selbstbewusstsein beeinträchtigen kann. Viele meiner Kundinnen berichten, dass sie sich zurückgezogen haben. Sie gehen nicht mehr gerne unter Menschen oder denken ständig an ihre Haare.
Wichtig ist aber: Sie sind nicht allein. In Deutschland sind etwa 2-3 Millionen Menschen von diffusem Haarausfall betroffen. Deshalb scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen – ob beim Arzt, bei einem Therapeuten oder bei mir im Studio. Jeder Schritt bringt Sie näher zu mehr Lebensqualität.
Häufige Fragen zu diffusem Haarausfall (FAQ)
Frage 1: Wie viel Haarausfall pro Tag ist normal?
Bis zu 100 Haare täglich gelten als normaler Haarverlust, weil Haare einen natürlichen Wachstumszyklus durchlaufen. Bei diffusem Haarausfall fallen jedoch oft 200-300 oder mehr Haare täglich aus. Wenn Sie deshalb über mehrere Wochen deutlich mehr Haare verlieren als gewöhnlich, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Frage 2: Wachsen die Haare bei diffusem Haarausfall wieder nach?
Ja, in 70-80% der Fälle ist diffuser Haarausfall umkehrbar. Die Haarwurzeln sind nämlich nicht zerstört, sondern nur vorübergehend inaktiv. Sobald die Ursache behandelt wird, beginnen die Haare daher meist nach 3-6 Monaten wieder zu wachsen.
Frage 3: Wie lange dauert diffuser Haarausfall?
Akuter diffuser Haarausfall hält weniger als 6 Monate an, chronischer dagegen länger. Nach Beginn der Behandlung dauert es 6-12 Monate, bis sichtbare Besserungen eintreten. Bei Stress oder nach Infekten normalisiert sich der Haarverlust jedoch oft nach 3-6 Monaten von selbst.
Frage 4: Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Perücke?
Ja, gesetzliche Krankenkassen übernehmen bei ärztlicher Verordnung einen Zuschuss zwischen 200 und 1.103 Euro. Die TK zahlt bei Kurzzeitversorgung 419,60 Euro, bei Langzeitversorgung bis zu 1.103,34 Euro. Bei Wellkamm rechne ich deshalb direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.
Frage 5: Kann ich diffusem Haarausfall vorbeugen?
Teilweise. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eisen, Zink und Vitaminen, Stressabbau, genügend Schlaf und sanfte Haarpflege können vorbeugend wirken. Genetische Faktoren oder bestimmte Erkrankungen lassen sich jedoch leider nicht verhindern.
Frage 6: Sind Nahrungsergänzungsmittel bei diffusem Haarausfall sinnvoll?
Nahrungsergänzung hilft nur, wenn ein konkreter Mangel durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen wurde. Hochdosierte Präparate ohne ärztliche Verordnung können sogar schädlich sein. Denn zu viel Eisen oder Vitamin A kann den Haarausfall verstärken. Deshalb sollten Sie erst Ihre Blutwerte prüfen lassen.
Frage 7: Kann ich meine Haare bei diffusem Haarausfall färben?
Vorsicht ist geboten. Chemische Färbungen belasten das ohnehin geschwächte Haar zusätzlich. Wenn Sie dennoch färben möchten, verwenden Sie sanfte Produkte ohne Ammoniak und lassen Sie längere Pausen zwischen den Behandlungen. Pflanzliche Haarfarben sind außerdem eine schonendere Alternative.
Frage 8: Hilft Koffein-Shampoo gegen diffusen Haarausfall?
Koffein-Shampoos können die Durchblutung der Kopfhaut anregen, ersetzen aber keine Behandlung der inneren Ursache. Bei diffusem Haarausfall ist nämlich die zugrundeliegende Störung entscheidend. Ein Shampoo wirkt deshalb nur an der Oberfläche und kann die eigentliche Ursache nicht beheben.
Frage 9: Welcher Arzt ist bei diffusem Haarausfall zuständig?
Der erste Ansprechpartner ist meist der Hausarzt, der eine Blutuntersuchung veranlasst. Je nach Befund kann dann eine Überweisung zum Hautarzt, Hormonarzt oder Frauenarzt sinnvoll sein. Alle niedergelassenen Ärzte können außerdem ein Rezept für eine Perücke ausstellen.
Frage 10: Ist diffuser Haarausfall bei Frauen häufiger als bei Männern?
Ja, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Das liegt vor allem an hormonellen Faktoren wie Schwangerschaft, Wechseljahren und dem weiblichen Zyklus. Außerdem sind Frauen wegen der Regelblutung anfälliger für Eisenmangel. In meinem Studio sind daher etwa 85% der Betroffenen Frauen.
Fazit: Es gibt Hoffnung bei diffusem Haarausfall
Diffuser Haarausfall ist belastend, aber in den meisten Fällen kein dauerhaftes Schicksal. Mit der richtigen Diagnose, gezielter Behandlung und Geduld können die Haare wieder nachwachsen. Während der Behandlungszeit oder bei anhaltendem Haarverlust bietet hochwertiger Haarersatz außerdem eine sofortige Lösung für mehr Lebensqualität.
Die wichtigsten Schritte zusammengefasst
- Gehen Sie zum Arzt, um die Ursache klären zu lassen
- Machen Sie eine Blutuntersuchung auf Eisen, Schilddrüse und Vitamine
- Behandeln Sie die Ursache dann gezielt
- Haben Sie Geduld – denn Haarwachstum braucht 6-12 Monate
- Nehmen Sie Hilfe an – ob ärztlich oder in Form einer Perücke
Wellkamm ist kein Arzt und kann daher keine Diagnose stellen. Aber wenn Sie sich für eine Perücke entscheiden, stehe ich Ihnen mit über 30 Jahren Erfahrung zur Seite. Bei Wellkamm in Düsseldorf finden wir gemeinsam die Lösung, mit der Sie sich wieder wie Sie selbst fühlen.
Ihr Jörg Wegner-Köhler
Wellkamm Perücken Düsseldorf – Seit über 30 Jahren an Ihrer Seite
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Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wellkamm ist kein Arzt und stellt daher keine Diagnosen. Bei Haarausfall sollten Sie deshalb immer Ihren Hausarzt oder einen Hautarzt aufsuchen, weil nur dieser die Ursache feststellen und eine passende Behandlung einleiten kann. Nur Ihr Arzt kann Ihnen ein Rezept für eine Perücke ausstellen, das Sie dann zu Ihrer Beratung bei Wellkamm mitbringen können.
Aktualisiert am: 05. Dezember 2025