Polyneuropathie Nebenwirkung

Polyneuropathie Nebenwirkung
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Polyneuropathie Nebenwirkung DüsseldorfPolyneuropathie Nebenwirkung Düsseldorf – wie lassen Sie sich bei einer Chemotherapie lindern oder verhindern

Eine chemotherapeutische Behandlung hat häufig belastende Nebenwirkungen. Dazu gehört auch die Polyneuropathie: Sie macht sich durch sehr unangenehmes Kribbeln in den Händen und Füßen bemerkbar. Darüber hinaus treten häufig auch ein intensives Brennen, Taubheitsgefühle sowie Muskelschwäche auf. Zahlreiche Betroffene verlieren das Gefühl in ihren Händen und Füßen. Dies bewirkt eine starke motorische Einschränkung. Patienten werden unsicher beim Gehen und haben Schwierigkeiten, feinmotorische Tätigkeiten mit ihren Händen auszuführen. Die  Bandbreite der Beschwerden reicht  von leichten Empfindungsstörungen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Viele von Polyneuropathie in Düsseldorf betroffene Patienten berichten von einer typischen Ausbreitung der Symptome. Sie verläuft in den Händen „handschuhartig“ und in den Füßen „sockenartig“. In der Regel klingen die polyneuropathischen Beeinträchtigungen nach Beendigung der Chemotherapie allmählich wieder ab. In Einzelfällen leiden Patienten jedoch sogar Jahre später noch unter diesen Nebenwirkungen.

Die Ursachen der Polyneuropathie als Begleiterscheinung eine Chemotherapie

Chemotherapeutische Medikamente lösen die polyneuropathischen Nebenwirkungen aus, indem sie verschiedene Bestandteile der Nerven zerstören. Die Medikamente greifen ganze Nervenzellen genauso an wie die sie isolierende und schützende Hülle. Darüber hinaus stören die Chemotherapeutika den Stoffwechsel und den Informationsaustausch zwischen den Nerven und dem sie umgebenden Gewebe. Bestimmte Vorerkrankungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass es während einer Chemotherapie zu Polyneuropathie kommt. Insbesondere Diabetes Mellitus vom Typ 1 und 2 sowie Nierenkrankheiten sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Darüber hinaus leiden ältere Patienten häufiger unter Polyneuropathie als jüngere. Ab einem Lebensalter von etwa 75 Jahren gilt das  Nervensystem als angreifbarer.

Die Behandlung von Polyneuropathie in Düsseldorf

Die Chemotherapie bedeutet für Krebs- und andere Patienten stets eine schwere  Zeit. Um die Behandlung leichter durchzustehen, kann das Auftreten von Polyneuropathie verhindert oder zumindest begrenzt werden. Häufig reicht es dafür bereits, die Dosierung des Medikaments leicht herabzusetzen. Über diese Maßnahme kann jedoch  nur ein Arzt entscheiden. Er wägt dabei den Nutzen beziehungsweise die Heilungschancen sowie die Belastungen durch Polyneuropathie sorgfältig gegeneinander ab. Um die Beschwerden durch Polyneuropathie zu verringern, sollte der Alkoholkonsum gegebenenfalls stark verringert oder komplett eingestellt werden. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Alkohol das Auftreten von Polyneuropathie stark begünstigt. Außerdem ist es wichtig, dass Betroffene Stürze vermeiden. Diese treten aufgrund der mit einer Polyneuropathie verbundenen Gangunsicherheit gehäuft auf. Dazu tragen Sie festes Schuhwerk, das ihren Füßen ausreichenden Halt gibt. Bei Bedarf ist der Einsatz einer Gehhilfe sinnvoll.

Polyneuropathie Nebenwirkung

Die medikamentöse und physiotherapeutische Behandlung der Polyneuropathie Nebenwirkung in Düsseldorf

Gegenwärtig existieren leider noch keine speziellen Medikamente, die gegen Polyneuropathie helfen. Verschiedene Wirkstoffe in Therapeutika, die gegen andere Krankheiten eingesetzt werden, bringen jedoch auch bei dieser Nervenerkrankung eine Linderung. Dazu zählen Anti-Depressiva, verschiedene Opioide sowie Mittel gegen Krampfanfälle. Auch schmerzlindernde Salben, Cremes und Gels die direkt auf die betroffenen Hand- und Fußregionen aufzutragen sind, entfalten eine schmerzverringernde Wirkung. Auch Physio- und Elektrotherapie kommen bei Polyneuropathie häufig zum Einsatz. Gezielte krankengymnastische Übungen können helfen, die Beweglichkeit von Händen und Füßen zu erhalten. Den gleichen Effekt hat die elektromagnetische Stimulation von betroffenen Körperregionen.

Neue Forschungsergebnisse

Japanische Studien lieferten vor kurzer Zeit sehr interessante Erkenntnisse: Durch den gezielten Einsatz von Kälte lässt sich das Auftreten dieser Nervenerkrankung eindämmen. Forscher berichten über ein Experiment, bei dem Patienten während der Verabreichung der chemotherapeutischen Medikamente tiefgekühlte Socken und Handschuhe anzogen. Diese Maßnahme führte zu einer starken Verringerung der Anzahl an Patienten, die danach über polyneuropathische Schmerzen klagten. Die Wissenschaftler vermuten, dass die chemotherapeutischen Wirkstoffe nicht in die gefährdeten Körperregionen gelangen konnten. Vielleicht kann in Zukunft auch die Polyneuropathie in Düsseldorf auch auf diese Weise behandelt werden.

Hand-Fuß Syndrom bei Chemotherapie

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