Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

Haarausfall durch Chemotherapie.

Die bei einer Chemotherapie eingesetzten Zytostatika bewirken in vielen Fällen eine Schädigung von schnell wachsenden Zellen. Da zu dieser Gattung auch zwischen 80 und 90 Prozent der Haarwurzelzellen zählen, kommt es regelmäßig zu Haarausfall durch Chemotherapie. Haarwurzelzellen durchlaufen drei Stadien:

• Die Wachstumsphase (Anagen)
• Die Übergangsphase (Katagen)
• Die Ruhephase (Telogen)

Die Haare brechen durch Alopezie bei Chemotherapie von der Wurzel ausgehend direkt über der Kopfhaut ab. Der Haarverlust beginnt etwa vier bis sechs Wochen nach Beginn der chemotherapeutischen Behandlung. Im Verlauf der Alopezie bei Chemotherapie fallen in den folgenden beiden Monaten auch die restlichen Haare aus, die sich in der Übergangs- beziehungsweise Ruhephase befinden. weil die es zu einer Schädigung der inaktiven Haarfolikel kommt. Patienten verlieren ihre Kopfhaare nach und nach oder büschelweise. Am Ende dieses Prozesses ist die Kopfhaut komplett kahl. Oft betrifft Alopezie bei Chemotherapie auch die Körperbehaarung.

Alopezie bei Chemotherapie – ein wenig Geduld ist gefragt

Doch zum Glück müssen Sie sich nicht auf Dauer mit dem Verlust Ihrer Haare abfinden, denn es handelt sich um ein vorübergehendes Phänomen. Sobald Sie die letzte chemotherapeutische Behandlung hinter sich gebracht haben, erholen sich die Haarwurzelzellen wieder. Bereits nach etwa drei Wochen wachsen Ihre Haare kräftig nach. Nur drei bis vier Monaten nach der ersten Chemotherapie Gabe können sich Patienten regelmäßig über einen ersten Haarwuchs freuen. Haare benötigen im Durchschnitt einen Zeitraum von ungefähr einem Monat um einen Zentimeter zu wachsen. Deswegen können Sie schon nach etwa einem Vierteljahr wieder einen attraktiven Kurzhaarschnitt tragen. Manche Patienten berichten, dass sich die Struktur ihrer Haare nach der Chemotherapie geändert hat. So stellen einige Betroffene fest, dass die Haare lockiger als zuvor sind. Auch diese Veränderungen bilden sich meistens nach bis zu einem Jahr zurück, sodass Sie bald wieder Ihre gewohnten Haare besitzen.

Tipps für den Umgang mit Alopezie bei Chemotherapie

Das Tragen einer Perücke erleichtert Ihnen den Alltag mit Alopezie. Steht fest, dass Ihre Chemotherapie zu einem vollständigen Haarausfall führen wird, können Sie sich bereits vor Behandlungsbeginn eine passende Perücke anschaffen. Gesetzliche und private Krankenkassen fördern den Perückenkauf mit Zuschüssen. Es kann sich auch als hilfreich erweisen, die Kopfhaut bei beginnender Alopezie komplett zu rasieren. Dann bleibt Ihnen die permanente Konfrontation mit dem anhaltenden Verlust Ihrer Haare erspart.

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall – Wellkamm Düsseldorf

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Alopezie bei Chemotherapie
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Nach der letzten Chemotherapie erholen sich die Haarfollikel schnell wieder
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