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Nur niedrige Sonnenbestrahlung senkt das Risiko
Als Plädoyer für hemmungsloses Sonnenbaden sollte man diese Fakten jedoch nicht verstehen, betonte Reichrath. Hohe UV-Dosen fördern Hautkrebs in jedem Fall.
Einen Sonnenbrand gelte es unbedingt zu vermeiden. Nur niedrige Sonnenbestrahlung entfaltet die schützenden Effekte. Es sei besser, häufig und kurz in die Sonne zu gehen als selten und lang, so der Experte.
Zwar braucht man zur ausreichenden Vitamin D-Versorgung nur relativ wenig Sonnenlicht. Doch leiden in Deutschland vermutlich nicht wenige Menschen an einem Vitamin-D-Mangel – besonders in Herbst und Winter, wenn die UV-Strahlung in unseren Breiten geringe Intensität besitzt. Besonders gefährdet sind unter anderem ältere Personen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Patienten, die wegen anderer Erkrankungen zu Sonnenschutz angehalten sind.
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